Pressearchiv BVA 2006

Aggressives Sonnenlicht am 29.03.06 auch in Deutschland - Der BVA plädiert für Augenschutz zur Sonnenfinsternis

Düsseldorf, 24. März 2006 – Am 29. März wird der Schutz der Augen ganz groß geschrieben. An diesem Tag findet über der Türkei eine totale Sonnenfinsternis statt. In Deutschland ist zwar nur eine partielle Verdeckung der Sonne zu sehen, doch die Gefahr für das Auge bleibt bei ungeschützter Beobachtung dieses Naturschauspiels trotzdem unermesslich. „Die Helligkeit der Sonne ist 50.000mal stärker als die der hellsten Gegenstände unserer Umwelt, wie z.B. Schnee bei Sonnenschein. Durch die Wirkung der Hornhaut und Augenlinse, die wie eine Lupe oder ein Brennglas das Licht auf der Netzhaut bündeln, wird die Intensität nochmals auf das ca. 40-fache erhöht“, sagt Dr. Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte e.V. (BVA). Die Sonnenstrahlen können die Sehzellen der Netzhaut bei einer solchen Intensität sogar verbrennen. Ein Schutz, in Form einer Sonnenfinsternisbrille, ist deshalb unverzichtbar, wenn man dieses Schauspiel am Himmel beobachten will. Die Sonnenfinsternisbrillen bieten den optimalen Schutz vor dem aggressiven Licht und sind beim Optiker erhältlich. „Sonnenbrillen, gerußte Glasscherben oder gar belichtete Fotofilme sind auf gar keinen Fall ein ausreichender Schutz für die Augen“, warnt Dr. Eckert. Eltern sollten an diesem Tag besonders auf ihre Kinder aufpassen, denn gerade die Jüngsten sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, da ihre Augenlinse noch mehr Licht auf die Netzhaut durchlässt als die Linse Erwachsener. Grundsätzlich sollten Kinder trotz ihrer Sonnenfinsternisbrille nur unter Aufsicht zuschauen dürfen, wie die Sonne zum Teil vom Mond verdeckt wird.


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