Ambulante Augenheilkunde: Niederlassung mit Zukunft

Die moderne Augenheilkunde ist geprägt von rasantem technologischen Fortschritt. Das vielfältige Diagnostik- und Therapiespektrum ermöglicht eine größtenteils ambulante Versorgung der Patienten. Viele ‚frischgebackene‘ Fachärzte, die bspw. an der Uniklinik tätig sind, haben die Befürchtung, dass der Schritt in die Niederlassung gleichbedeutend mit einem stressigen, unspannenden Berufsalltag verbunden ist. Doch das ist weit gefehlt. Niederlassung bedeutet Gestaltungsfreiheit: Arbeitsinhalte, Arbeitsumfeld und Hierarchien lassen sich nach eigenem Gusto anpassen und so auch Beruf und Familie in Einklang bringen. Mit diesen Möglichkeiten wird der Alltag nicht zur grauen Monotonie sondern zur bunten Vielfalt.

Es gibt viele Möglichkeiten sich niederzulassen und das ist auch gut so! Nicht Jeder fühlt sich geeignet als selbstständiger Unternehmer tätig zu werden, wenngleich dies auch einen spannenden und sehr erfüllenden Aspekt der augenärztlichen Tätigkeit darstellen kann. Warum nicht den Schritt gemeinsam als Gemeinschaftspraxis wagen? Oder vielleicht mit anderen Kollegen eine Praxisgemeinschaft bilden und so gemeinsam Ressourcen nutzen? Inzwischen gibt es eine Reihe von Kooperationsmöglichkeiten, die den gemeinsamen Weg zum Ziel des Erfolgs ermöglichen.

Ob allein oder gemeinsam, die Selbstverwirklichung wird von der Berufspraxis bestimmt – und die bestimmt man in der Niederlassung selbst! Ob klassische Basisdiagnostik, hochmoderne Spezialdiagnostik, alternative Behandlungsmethoden, klassische konservative Therapie und Patientenbetreuung, oder das weite Feld der Ophthalmochirurgie – je nach Vorliebe lässt sich das Tätigkeitsspektrum gestalten. Warum auch nicht als Belegarzt im Krankenhaus, in einem ambulanten OP-Zentrum – mit oder ohne Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen, in großem Umfang oder auch begrenzt auf einen Tag in der Woche operieren? Die Niederlassung ermöglicht all diese Entscheidungen, ohne an die Weisungen einer Krankenhausverwaltung oder gar eines Controllers gebunden zu sein. Die Nachfrage nach augenärztlichen Leistungen und die Bedeutung von Sehen im Alter werden infolge des demographischen Wandels außerdem noch viele Jahre stark anwachsen.

Doch was muss man wissen, um sich niederzulassen? Wer unterstützt einen bei konkreten Fragen zur Niederlassung? Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) e.V. kann hierbei helfen. So gibt es bspw. jedes Jahr ein ausgedehntes Niederlassungsseminar im Rahmen der Augenärztlichen Akademie Deutschlands (AAD) und außerdem eine Vielzahl von Informationen im passwortgeschützten Mitgliederbereich , so auch eine Stellenbörse, wenn man zum Beispiel Nachfolger einer bereits bestehenden Praxis werden möchte. Außerdem arbeitet der BVA nach dem Prinzip „von Kollegen für Kollegen“. Mitglieder können sich an den BVA wenden , um sich mit Kollegen über ganz individuelle Fragen, Sorgen und Wünsche auszutauschen.

Wir helfen Ihnen gerne! Wenn Sie noch kein Mitglied sind, werden Sie es noch heute und wir helfen Ihnen dabei, Ihren persönlichen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.