Tipps bei Heuschnupfen & Allergien

Gerötete, tränende und brennende Augen – für Pollenallergiker beginnt der Frühling mit wenig Spaß. Obwohl es praktisch unmöglich ist, den Kontakt mit Pollen zu vermeiden, kann man mit einigen Vorsichtsmaßnahmen doch wesentlich dazu beitragen, die Pollenbelastung zu senken.

Eine junge Frau steht auf einer Wiese im hohen Gras und pustet eine Pusteblume an.
Unbeschwert durch den Frühling

Doch nicht nur der Heuschnupfen quält Pollenallergiker. Denn neben den Pollen können noch andere Auslöser die Bindehäute reizen. Dazu gehören Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Tierhaare und -schuppen. Selbst Nahrungsmittel können die Bindehaut in wenigen Minuten zum Schwellen bringen.

Als schnelle Hilfe kann man versuchen, die Augen zu kühlen. Bei anhaltender Bindehautreizung sollte man zum Augenarzt gehen und überprüfen lassen, ob es sich tatsächlich um eine allein allergisch bedingte Entzündung handelt oder hauptsächlich um ein trockenes Auge. Der Arzt kann auch feststellen, ob das Hauptübel eventuell ein Fremdkörper ist. Eine Therapie mit Augentropfen oder Medikamenten lindert meist schnell die Beschwerden.

Den Pollen entgehen

  • Während starker Pollenbelastung der Luft täglich abends die Haare waschen und duschen.
  • Besonders während der Blühperiode die Fenster - vor allem abends - geschlossen halten.
  • Tageskleidung nicht draußen lüften und nicht im Schlafzimmer aufhängen.
  • Täglich staubsaugen.
  • Auch beim Autofahren darauf achten, dass die Fenster geschlossen sind.
  • Wanderungen, Joggen und Picknick während starken Pollenfluges vermeiden.
  • Gartenarbeit - vor allem Rasenmähen und Heckenschneiden - vermeiden.
  • Wenn möglich, den Urlaub am Meer oder im Hochgebirge verbringen.