Linsen-chirurgische Verfahren

Die Linsenchirurgie, also das Einpflanzen einer künstlichen Linse ins Auge, hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dies gilt sowohl für die Linsentechnik als auch für die Operationstechniken.

Die refraktive Linsenchirurgie  stellt dank ausgereifter Operationsmethoden eine wirksame und sichere Methode dar, die Sehkraft dauerhaft wiederherzustellen. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn eine Laserkorrektur nicht möglich ist, weil beispielsweise die Fehlsichtigkeit zu hoch oder die Hornhaut zu dünn bzw. zu stark verkrümmt ist. 

Während früher ein Schnitt von 6,5 mm nötig war, um eine Kunstlinse zu implantieren, so liegt die durchschnittliche Schnittlänge heute bei 2,8 mm. Dies ermöglicht eine bessere und schnellere Heilung sowie eine geringe Gefahr der Verzerrung der Hornhaut durch den Schnitt. 

Modernste Diagnose- und Behandlungsgeräte sowie Operationstechniken des Augenarztes  sorgen dafür, dass die Hightech-Linsen sicher im Auge platziert werden. Je nach Art der Fehlsichtigkeit stehen unterschiedliche Linsentypen zur Verfügung. Die ausführliche Voruntersuchung sowie das  Gespräch mit dem Augenarzt führen zur Auswahl des geeigneten Linsentyps.

Zusätzlich zur körpereigenen Augenlinse eingebrachte Linsen werden als  phake Linsen bezeichnet.