Makuladegeneration

Die Beschwerden bei der altersabhängigen Makuladegeneration können sehr unterschiedlich sein – „Verzerrtsehen“, blasser wirkende Farben, verschwommene Schrift und graue Flecken im Zentrum des Gesichtsfeldes sind nur einige mögliche Symptome. Doch diese Erkrankung der Netzhaut kann durch den Einsatz modernster Diagnostik schon früh erkannt und entsprechend auch behandelt werden.

Als Untersuchungsmethoden kommen für den Augenarzt folgende Verfahren in Frage:

An der Spaltlampe können Augenärzte alle Bereiche des Auges untersuchen – beispielsweise die Netzhaut mit der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens.
Augenuntersuchung mit der Spaltlampe
  1. Spiegelung des Augenhintergrundes und der Makula  mit einer Lupe an der Spaltlampe, einem speziellen Mikroskop.
Das Amsler-Netz besteht aus einem Gitter von schwarzen Linien mit einem Punkt in der Mitte. Verbiegungen der Linien und Verzerrungen der Quadrate beim Fixieren des Punktes sind Hinweise auf fortgeschrittene krankhafte Veränderungen der Netzhaut.
Amsler-Netz zur Selbstuntersuchung der Funktion der Makula
  1. Untersuchung mit Sehzeichen auf der Sehtafel und dem Amsler-Netz
Zur Makuladiagnostik ist die Fluoreszenzangiografie ein bewährtes Mittel: Nach Injektion eines Farbstoffs in eine Armvene werden bei unterschiedlicher Belichtung und mit entsprechenden Filtern Fotos während der Ausbreitung des Farbstoffes in den Augengefäßen gemacht, die Aufschluss über die Blutgefäße am Augenhintergrund geben.
Fluoreszenzangiografie zur Netzhautdiagnostik
  1. Farbstoffuntersuchungen (Fluoreszenzangiografie): Dabei werden nach Injektion eines Farbstoffes in eine Armvene abnormale Gefäße im Augenhintergrund fotografisch dargestellt.
Die Optische Kohärenz Tomographie (OCT) erlaubt die grafische Darstellung der einzelnen Netzhautschichten auf dem Computer-Monitor. Die Befunde analysiert der Augenarzt anschließend unter Berücksichtigung der übrigen Befunde. Diese Untersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Verlaufskontrollen bei einer Makuladegeneration.
Optische Kohärenz Tomographie
  1. Die Optische Kohärenz Tomographie (OCT) erlaubt die grafische Darstellung der einzelnen Netzhautschichten in höchster Auflösung und ermöglicht so eine 3D-Netzhautanalyse.


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