Bildschirmarbeitsplatz

Immer mehr Menschen arbeiten viele Stunden täglich an Computern – eine echte Herausforderung für die Augen. Um eine Überanstrengung zu vermeiden, müssen am Bildschirmarbeitsplatz spezielle Voraussetzungen erfüllt werden.

Ein Mann sitzt vor seinem Laptop und reibt sich die Augen.
Viele Menschen klagen über Sehbeschwerden am Arbeitsplatz

Um Sehbeschwerden vorzubeugen, kann ein Bildschirmarbeitsplatz anhand folgender Kriterien optimiert werden:

  • Monitor: Nach Möglichkeit sollte ein Flachbildschirm verwendet werden. Bei einem Röhrenbildschirm kann eine möglichst hohe Bildwiederholfrequenz die Bildqualität verbessern. Die Position des Monitors sollte quer zur Fensterfläche und Deckenbeleuchtung sein. Auch sollte er nicht zu hoch stehen.
  • Beleuchtung: die Beleuchtung darf weder zu Reflexionen noch zu Spiegelungen auf der Bildschirmoberfläche führen.
  • Ergonomie: Der Bürostuhl sollte den ganzen Körper stützen, höhenverstellbar sein und über eine Drehfunktion verfügen. Die wichtigste Voraussetzung für ermüdungsfreies Sehen ist der korrekte Abstand zwischen Monitor und Auge. Die richtige Entfernung beträgt 50 bis 80 Zentimeter.
  • Arbeitspausen: In regelmäßigen Abständen sollte man sich selbst wie auch den Augen eine Pause von der Arbeit am Bildschirm gönnen. Mehrere kleine Pausen sind dabei effektiver als eine lange Auszeit.

Wer am Bildschirm tätig ist, sollte sich regelmäßig vom Augenarzt untersuchen lassen. Häufig können eine exakt angepasste Brille oder Kontaktlinsen die Arbeit wesentlich erleichtern.

Je weniger sich das Auge auf Entfernungsunterschiede einstellen kann, desto entscheidender ist es, dass die Korrektionswerte der Gläser exakt auf die für die Arbeit am Bildschirm erforderlichen Sehdistanzen abgestimmt sind. Der Augenarzt verordnet Gleitsichtgläser, die speziell für die Bildschirmarbeit entworfen wurden. Diese sind auf die besonderen Entfernungen am Bildschirmarbeitsplatz abgestimmt und gewährleisten hohe Sehschärfe am Monitor und an der Tastatur. Zu empfehlen ist in jedem Fall eine Entspiegelung der Gläser, weil sie mögliche Reflexe auf dem Brillenglas abmindert.